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Eltern vergleichen ihr eigenes Baby unbewußt und ständig mit anderen Babys - egal ob es sich um die körperliche oder geistige Entwicklung handelt oder um bestimmte Eigenheiten. Ist mein Kind zu groß? Oder ist mein Kind zu klein? Vielleicht ist es schon zu dick? Oder es nimmt nicht genug zu...? Auf dieser Seite haben wir dir neben einem interaktiven Wachstumsrechner auch Wachstumskurven und Informationen über das Wachstum von Kindern bereitgestellt.

BMI-Rechner: ist mein Kind zu dick?

Interaktiver Wachstums-Rechner

Mit unserem interaktiven Wachstumsrechner können sich Eltern leicht ausrechnen lassen, wie groß ihr Kind später ungefähr als Erwachsener sein wird. Natürlich kann unser Rechner die spätere Größe nicht auf den Millimeter genau berechnen, denn neben den Genen spielen einige weitere Faktoren eine Rolle (siehe unten).

Grösse des Vaters: cm
Grösse der Mutter: cm
Junge oder Mädchen:



Das Ergebnis:

Bitte fülle die Felder in dem Formular aus und drücke dann auf 'Größe berechnen'

Das Wachstum von Kindern

Zu 90% wird das Wachstum eines Kindes von den Genen festgelegt. Die restlichen 10% werden von den jeweiligen Lebensumständen wie Ernährung, Stressfaktoren und Luftqualität festgelegt. Übrigens wird auch die Geschwindigkeit und der Zeitpunkt des Wachsens genetisch vererbt - manche Kinder sind mit 10 Jahren kleiner als ihre Altersgenossen - nur um sie dann mit 18 Jahren um einen Kopf zu überragen.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte sind die Menschen immer größer geworden - aber diese Entwicklung verlangsamt sich nun! Noch sind 7- bis 10-Jährigen heutzutage 1 bis 1,5cm größer als noch in den 70er Jahren. Die Größe der Neugeborenen zwischen 1984 und 2000 veränderte sich dagegen nur geringfügig um +0,2cm. Das bedeutet, dass sich die Wachstumsgeschwindigkeit im Kindesalter erhöht hat - aber die Menschen werden weiterhin nicht größer geboren. Nach der Pubertät ist der Unterschied im Wachstum von früher zu heute nicht mehr so ausgeprägt.

Interessant ist auch, das es ein Nord-Süd-Gefälle gibt - es gibt bei einer langfristigen Messung tatsächlich einen Unterschied, ob man norddeutsche oder süddeutsche Kinder vermisst.

Wachstums-Kurven

Mit Hilfe von Wachstumskurven wird ein Kind bei jeder ärztlichen Vorsorge-Untersuchung mit Normmaßen verglichen. Dabei wird bei den Untersuchungen die Größe, das Gewicht und der Kopfumfang des Kindes in eine grafische Kurve (Diagramm) im Vorsorgeheft eingetragen. So kann der Kinderarzt jede grössere Veränderung wie ein Knick in der Kurve sofort sehen und entsprechende, tiefergehende Untersuchungen vornehmen. Übrigens: Wachstumsstörungen zeichnen sich meist erst nach dem 2. bis 4. Lebensjahr ab.

Aber nicht nur das Wachstum eines Kindes ist wichtig - noch relevanter ist der Zusammenhang von Wachstum mit der Entwicklung des Körpergewichts - dem sogenannten Body Mass Index (BMI). Auf der folgenden Seite findest du weitere Informationen sowie einen interaktiven BMI-Rechner:

BMI für Kinder und Erwachsene
Die U-Vorsorgeuntersuchungen

Das Skelett-Alter

Die Grösse eines Kindes leitet sich direkt vom Knochenwachstum ab. Die Beurteilung der Skelettentwicklung gehört deshalb zu den wichtigen Maßnahmen der Entwicklungs-Diagnostik und sie ermöglicht auch eine zuverlässige Prognose über die Entwicklung Ihres Kindes.

Als Skelettalter (oder auch Knochenalter) bezeichnet man das Alter, in dem der Durchschnitt der Bevölkerung den gleichen Stand der Skelettentwicklung erreicht hat wie das untersuchte Kind. In der Pubertät wird das Skelett-Alter normalerweise mittels einem Handröntgenbild und bestimmter statistischer Werte bestimmt. Dabei werden die Verschmelzungen der Fingerknochen und der Wachstumsfugen (Epiphysenfugen) miteinander verglichen und mit Hilfe statistischer Werte kann so eine recht genaue Prognose der endgültigen Körpergröße gemacht werden.

Bei einem normalen Kind weicht das Skelettalter nicht mehr als ein Jahr von seinem Lebensalter ab. Ist bei einem Kind das Skelettjahr mehr als ein Jahr voraus, spricht man von einem accelierten Wachstum. Bleibt das Skelettalter dagegen mehr als Jahr hinter dem Lebensalter zurück, spricht man von einem retardierten Kind.


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