Nachhilfe in der Corona-Zeit

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Seit nun ziemlich genau einem Jahr hat sich unser aller Leben auf den Kopf gestellt.

Wird Homeschooling zum Problem für die Bildungsgerechtigkeit?

Deutschland gilt als Land der Chancengerechtigkeit - wer fleißig ist, der wird dafür auch die Früchte ernten. Doch hält die Realität diesem Bild stand? Blickt man auf die Ergebnisse einer Umfrage, die von der Landeselternkonferenz in Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegeben wurde, muss man feststellen: leider nicht.

Denn durch die Umfrage wird deutlich, dass allein schon die technische Ausstattung für das Homeschooling zum Problem wird. Demnach haben rund 60 Prozent der Gymnasiasten in NRW Zugang zu digitalen Endgeräten wie Tablets, während es bei den Haupt- und Realschülern nur 30 Prozent waren - sowohl im Hinblick auf die absoluten Zahlen als auch im Blick auf die unterschiedlichen Schulformen ein alarmierendes Ergebnis.

Jüngere Schüler sowie Schüler aus Einkommensschwachen Familien oder mit Migrationshintergrund sind besonders betroffen

Auch die Landeselternvertretung in Saarland mahnte schon zu Beginn der Pandemie, dass der Online-Unterricht von Zuhause aus zu gravierenden Problemen führen könnte. Gerade jüngere Schüler oder Schüler aus einkommensschwachen Familien sowie auch Familien mit Migrationshintergrund seien besonders betroffen.

Das Hauptproblem: durch die fehlenden Möglichkeiten zur Betreuung beim Distanzunterricht bleiben Kinder beim Lernen oft auf sich allein gestellt. Selbst dann, wenn die Eltern eingreifen und versuchen Nachhilfe zu geben reicht das nicht, um den fehlenden Präsenzunterricht und den direkten Kontakt zur Lehrkraft zu ersetzen. Doch wie könnt ihr als Eltern dieses Problem lösen? Ganz einfach: indem ihr professionelle Nachhilfe für eure Kinder in Anspruch nehmt.

Darum ist Nachhilfe die perfekte Ergänzung zum Homeschooling

Nachhilfe als Lösung, damit Schulkinder für die Zeit des Homeschoolings nicht abgehängt werden? Klingt schön und gut, doch wie soll sich diese in Zeiten von Kontaktbeschränkungen umsetzen lassen? Ganz einfach: durch Online-Nachhilfe. Schließlich ist es heutzutage kein Problem, dass sich Schüler und Nachhilfelehrer über Skype verbinden und den Lernstoff zusammen durchgehen.

Die Vorteile dieser Methode liegen auf der Hand. Zum einen wird dadurch die fehlende Intensivbetreuung, die Lehrer in der aktuellen Situation beim Homeschooling anders als beim Präsenzunterricht nicht immer gewährleisten können, kompensiert. Darüber hinaus werden auch Eltern entlastet, die aus verschiedenen Gründen nicht immer für die Nachhilfe zur Verfügung stehen - etwa aus Zeitgründen oder, weil sie nicht tief genug im Stoff drin sind.

Auch bei Kindern mit Migrationshintergrund ist Nachhilfe enorm wichtig, damit diese nicht den Anschluss verlieren. Denn immerhin haben diese es doppelt so schwer. Gerade, wenn sie nicht als Muttersprachler aufgewachsen sind, kann es unter Umständen schwerer sein, dem Stoff zu folgen. Wenn auch die Eltern selbst noch Deutsch lernen, können diese naturgemäß natürlich keine Nachhilfe geben.

In diesem Fall gibt es die Möglichkeit, den Deutschunterricht online zu nehmen. Wie das genau funktioniert, zeigen wir im nächsten Abschnitt.

So funktioniert die Online-Nachhilfe

Wie darf man sich die Online-Nachhilfe nun also vorstellen? Auf jeden Fall ziemlich einfach, wie die folgende Anleitung zeigt.

1. Registrieren und Profil anlegen
Im ersten Schritt müsst ihr euch bei einer Plattform, wie zum Beispiel Preply, Lingoda oder Superprof registrieren und ein Profil für euer Kind anlegen. Dieser Schritt ist in der Regel in wenigen Minuten erledigt.

2. Passenden Lehrer finden
Nun habt ihr Zugriff auf die Datenbank mit Lehrern für den Nachhilfeunterricht und könnt euch anhand der Profile den passenden Lehrer für euer Kind aussuchen.

3. Termine vereinbaren
Habt ihr einen Lehrer gefunden, könnt ihr direkt einen oder gleich mehrere Termine zur Unterstützung für den Mathe-, Englisch- oder Deutschunterricht vereinbaren.

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