Ist eine Kindertrage sinnvoll?

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Wer einen Ausflug mit einem kleinen Kind plant, ist mit einer Kindertrage gut beraten.

Was es über Kindertragen zu wissen gibt

Als Kraxen werden Kindertragen bezeichnet, die ein uneingeschränktes Erlebnis in der Natur und den damit einhergehenden Ansprüchen ermöglichen. Besonders ideal sind diese auf langen Outdoortouren, stundenlangen Wanderungen oder zum Walken. Denn auch wenn ein Kind das Licht der Welt gerade erblickt hat, wollen viele Eltern sicherstellen, dass die Ausübung ihrer Lieblingsbeschäftigungen gewährleistet ist.

Die Kindertragen werden zur Benutzung auf den Rücken geschnallt. Besonders ist hier, dass das Baby oder Kleinkind einen optimalen Sitz mit Kontakt zur Mutter oder zum Vater hat. So kann es die Welt von oben erkunden, was sich nachhaltig positiv auf die Gesundheit und die Anfälligkeit Krankheiten gegenüber auswirkt. Damit sind selbst längere Touren absolut kein Problem mehr. Zudem können Kinder in der Kindertrage sanft schlafen. Das reduziert Stress bei den Kleinsten und spart Nerven bei den Erwachsenen, sodass der Ausflug oder die Aktivität voll genossen werden kann. Zudem wachsen Kindertragen mit - sie lassen sich in ihrer Größe einfach verstellen. Das gewährleistet, dass sie eine lange Zeit als Begleiter dienen können. Besonders angenehm ist dabei, dass diese geländeunabhängig genutzt werden können und dass die Hände immer frei sind.

Mit diesen praktischen Helfern lassen sich Familienaktivitäten noch einfacher umsetzten. Zudem werden diese nicht durch die Umgebung bestimmt - Kraxen können überall dort hin, wo auch der Erwachsene hin gehen kann. Auch ist eine Kindertrage nicht besonders sperrig, was sie leicht zu transportieren macht. Die meisten Kindertragen sind außerdem relativ leicht, damit man auf Dauer keine Rückenschmerzen bekommt. Gerade Kleinkinder erfreuen sich an der neuen Perspektive, die eine Kinderkraxe bietet. Ist das Kind dann irgendwann aus der Trage rausgewachsen, lässt sich die Kindertrage auch anderweitig verwenden.

Eine Kraxe? Gibt es das wirklich?

Zugegebenermaßen, das Wort Kraxe kennen nicht viele. Der Ursprung ist bayrischer oder österreichischer Natur und bedeutet so viel wie Rückentrage. Da gerade in ländlichen Gegenden allerlei Dinge auf dem Rücken getragen wurden, wundert es wenig, dass sich der Begriff bis heute gehalten hat. Gerade bei der Feldarbeit war es früher üblich, die Kinder auf dem Rücken zu tragen, damit man auf sie aufpassen kann, aber die Hände dabei für die Tätigkeiten frei blieben.

In der heutigen Zeit und in unseren Breitengraden werden nur noch selten Waren oder Gegenstände auf dem Rücken transportiert. Geläufiger ist hier der Rucksack, in dem allerlei Dinge Platz finden. Daher findet die Kraxe überwiegend in der Freizeit ihren Einsatz. Wer viel in den Bergen unterwegs ist, hat vielleicht auch schon Wanderer gesehen, die anstatt eines Kindes, Proviant in der Kinderkraxe mit sich herumtragen. So findet diese immer wieder ein neues Einsatzgebiet.

Wo lässt sich eine Kindertrage einsetzen

Das Angenehme an Kraxen ist, dass diese zu fast jeder Situation genutzt werden können. Ob zum größeren Einkauf auf dem Markt, zum Sonntagsspaziergang oder zu ausgeprägten Wanderungen in den Bergen. Selbst leichtere sportliche Betätigung lässt sich mit den Kindertragen gut ausführen. Leichten Klettertouren steht genauso wenig etwas im Weg wie längeren Ausflügen mit dem Zelt. Eingeschränkt wird der Einsatz einer Kinderkraxe lediglich durch die Kraft des Trägers und das Befinden des getragenen Kindes. Allerdings benötigt das Tragen mit Kraxen, wie alles im Leben, ein wenig Übung. Dementsprechend sollte nicht gleich beim ersten Einsatz eine anspruchsvolle Tour geplant werden - weniger ist manchmal mehr. Zunächst sollte man sich deshalb auf kleinere Ausflüge, etwa einen Einkaufsbummel, beschränken - so bekommt man ein Gefühl für die Trage und kann gewährleisten, dass sowohl dem Kind als auch dem eigenen Rücken nichts passiert.

Qualität

Wichtig ist es, auf die Qualität der Kraxen zu achten. Riemen und Verschlüsse sollten hochwertig sein und nicht einschneiden, wenn man sie schließt. Auch sollte das Material leicht, aber dennoch bruchsicher sein, und ein ergonomisches Polster sowohl für den Rücken des Trägers als auch für das sitzende Kind ist sehr zu empfehlen, da dies Schmerzen vorbeugt. Praktisch ist übrigens auch ein Regenschutz, der über das Kind gespannt werden kann, falls es plötzlich zu regnen anfangen sollte.

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