Kokosöl - die natürliche Beauty-Unterstützung

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Kokosöl für weißere Zähne

Beim sogenannten Ölziehen spült man den Mund über längere Zeit (etwa 20 Minuten) mit Öl aus. Das ist eine alte ayurvedische Methode, also eine alternativmedizinische Methode aus Indien, bei der am Besten Kokosöl verwendet wird. Es soll weißere Zähne sowie besseren Atem und ein gestärktes Immunsystem bewirken. und Eigentlich ist es ganz einfach: Man nimmt morgens noch vor dem Essen, Trinken und Zähneputzen einen Teelöffel Kokosöl in den Mund (Vorsicht, das Kokosöl ist bei Raumtemperatur fest und das Schmelzen im Mund kann ziemlich irritierend sein, fange vielleicht mit einer kleineren Menge an) und lässt ihn dort schmelzen. Das flüssige Öl spült man nun zwanzig Minuten lang im Mund hin und her, auch schön durch die Zahnzwischenräume. Wichtig: dabei nichts runterschlucken, denn das Öl löst Bakterien aus dem Mund, die dann im Öl “festhängen”. Einfach ins Waschbecken spucken und wie gewohnt gründlich Zähne putzen. Nach etwa zwei Wochen und täglicher Anwendung sollten die Zähne bereits heller sein.

Kokosöl gegen Akne

Kokosöl eignet sich auch als ein Mittel gegen Akne. Einfach ein haselnussgroßes Stück Öl in der Hand schmelzen lassen und auf die betroffenen Stellen geben. Kokosöl soll auch präventiv gegen Falten wirken und bereits vorhandene abmildern, sogar Schatten unter den Augen kann es verschwinden lassen - einfach einmassieren und nach ein paar Minuten einwirken lassen den Rest entfernen.

Für eine effektive Pflege gegen Pickel empfiehlt sich eine regelmäßige Pflege mit Kokosöl. Für ein optimales Ergebnis kann man ganz einfach eine Kokosölmaske selbst machen: Einfach einen Esslöffel Kokosöl, einen Teelöffel Zucker und einen halben mit Mandelöl gründlich vermengen und auf das Gesicht auftragen. Augen und Mund auslassen. Nach etwa 20 Minuten gründlich abwaschen und ungefähr einmal die Woche anwenden. Für eine Maske bei stärkerer Akne benötigt man zwei Esslöffel Kokosöl, drei Esslöffel Haferflöckchen, jeweils einen Teelöffel Aloe Vera. Hinzu kommen Gel, ein Naturjoghurt und eine Tasse frischen Kamillentee. Die Haferflöckchen übergießt man mit dem Kamillentee, knetet sie kurz durch und lässt sie 45-60 Minuten einwirken. Kurz bevor die Flöckchen fertig sind, verflüssigt man das Kokosöl im Wasserbad. Nachdem die Flöckchen vollkommen eingeweicht sind, fügt man sie zusammen mit den anderen Zutaten in eine Schüssel und mischt sie gut durch. Im Kühlschrank lässt man die Maske nun für etwa 20 Minuten stehen, bevor man die Maske mit einem sanften Tuch oder einem Wattepad auf die betroffenen Hautbereiche aufträgt. Auch hier werden Augen und Mund ausgespart. Nach 20-30 Minuten die Maske mit Wasser gründlich abwaschen und die Haut mit einem sanften und/oder reinigendem Tuch trocken tupfen.

Kokosöl als Haarpflegemittel

Kokosöl eignet sich hervorragend als Haarkur. Es riecht nicht nur fantastisch, sondern nährt und repariert die Haare sorgfältig und versorgt sie mit allerlei Nährstoffen und Vitaminen. Vor dem Duschen gehen die Haare mit Öl einmassieren, bis sie sich fast nass anfühlen. Damit es nicht so eine große Sauerei gibt, ein Handtuch über die Schultern legen und eventuell am Ende eine Duschhaube über den Kopf ziehen. Eine Stunde einwirken lassen, dann gründlich ausspülen und wie gewohnt waschen. Wer noch mehr Effekt haben möchte, kann das Öl auch über Nacht einwirken lassen und dann am Morgen auswaschen. Auch hier (damit nichts ölig wird) bitte ein Handtuch auf das Kissen legen. Das Haar sollte sich nach dem Waschen und Trocknen nun geschmeidig anfühlen und schön glänzen.

Am effektivsten ist das Öl, wenn man während der Stunde vor dem Duschen in eine “Kopfsauna” einwickelt: In Frischhaltefolie oder einer Duschkappe und zusätzlich in ein Handtuch eingewickelt breitet sich wärme auf der Kopfhaut aus, unter welcher das Kokosöl seine Wirkung am besten entfalten kann.

Kokosöl zum Kochen

Man muss das Kokosöl ja nicht nur auf die Haut reiben oder sich den Mund damit ausspülen, es eignet sich auch perfekt zum Kochen und Backen. Als gesundes natürliches Lebensmittel bietet es eine exzellente Alternative in der Küche. Wer das gesündeste Öl verwenden will, sollte darauf achten, nur kaltgepresstes und natives Kokosöl zu kaufen, am besten Bio. Praktisch ist ein Behälter aus Glas (in dem das Öl meistens verkauft wird), da sich dieses dort besser halten kann. Obwohl man das Öl vor Wärme schützen sollte - wie bereits erwähnt wird es bei Raumtemperatur flüssig - muss man es nicht zwingen in den Kühlschrank stellen. Übrigens nennt man das Kokosöl in seiner festen, undurchsichtigen Form auch Kokosfett. Aber keine Angst, der Wechsel des Aggregatzustands hat keine Auswirkungen auf die Verträglichkeit, die Haltbarkeit oder den Geschmack des Öls.

Durch die schonende Herstellung des Öls durch das Prinzip des kalten pressens sind im Öl noch viele wichtige Nährstoffe enthalten, das Öl eignet sich damit hervorragend zum Braten. Und was vielen gefallen dürfte - Kokosöl spritzt im Gegensatz zu vielen anderen Ölen beim Braten nicht. Am besten lassen sich exotischere Gerichte mit dem Öl kochen, da der unverkennbare Geschmack der Kokosnuss beim Braten gewöhnlicherweise eine feine Note hinterlässt, die zu Gerichten dieser Art am besten passt. Natürlich muss es nichts exotisches sein, auch das “normale” Kochen kann mit der Verwendung von Kokos zu einem echten Erlebnis werden. Auf Chefkoch.de findest du viele leckere Rezepte dazu. Oft wird das Öl für vegane Gerichte verwendet. Und keine Angst - es schmeckt viel besser im Essen als beim Ölziehen.

Woher bekommt man Kokosöl?

Kaufen kann man Kokosöl relativ günstig im Internet (z. B. bei endorado.de, hier findest du übrigens auch Chia-Samen!) oder in lokalen Biomärkten (auch im dm gibt es gutes Kokosöl). Achte beim Kauf darauf, dass du am besten natives Bio-Öl kaufst. Je nachdem, wie viel man benutzt, hält es relativ lange Zeit.

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