Babyparties

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Die Babyparty (auch Babyshower genannt) ist eine auch hier in Deutschland immer bekannter werdende Tradition.

Was ist eine Babyparty?

Die Babyparty ist eine ganz besondere Party. Der Trend kommt aus Amerika von der dortigen "Babyshower" und findet hier in Deutschland immer mehr Gefallen. Kein Wunder: denn die Babyshower ist eine wunderbare Art, das Mutterwerden zu zelebrieren und dazu noch Mutter und Kind in ihren ersten Monaten durch zahlreiche Geschenke zu unterstützen und zu verwöhnen. Ganze egal, ob man selbst eine Babyparty plant - was aber normalerweise Familie oder Freunde übernehmen, die einen mit der Party überraschen wollen - oder an einer teilnimmt, es ist nicht schwer, sie zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Gästeliste

Eine Party ohne Gäste ist keine richtige Party - das ist auch bei der Babyshower nicht anders.
Bei der Frage, wer alles eingeladen wird, ist es erst einmal wichtig zu wissen, in welcher Größenordnung man feiern möchte. Da die Mutter zur Zeit der Babyshower wahrscheinlich ein wenig nervös und gestresst ist, empfiehlt es sich, eher im kleineren Kreis zu feiern. Das könnte nur die engere Familie sein, aber auch Freunde und Bekannte. Wenn die Mutter die Party selbst bzw. mitorganisiert, fällt diese Entscheidung weitaus leichter als bei einer Überraschungsparty - bei einer solchen sollte man es keinesfalls übertreiben. So empfiehlt es sich, beispielsweise die Eltern, Geschwister und engsten Freunde der Mutter und des Vaters einzuladen, Berufskollegen oder Bekannte vielleicht eher nicht. Zu viele Menschen bedeuten nicht selten Stress für die neue Mama. Diese Entscheidung ist allerdings jedem selbst überlassen.

Diese niedlichen Einladungen in Windelform sind perfekt für die Babyparty - und sie sind auch ganz einfach zu machen!

Dekoration

Die Babyparty findet normalerweise etwa ein bis zwei Monate vor der Geburt des Babys statt. Das Heim oder das Krankenhauszimmer der werdenden Mutter werden mit allerlei hübschen Dekorationen geschmückt. Das können bunte Girlanden, Luftballons, farbiges oder bedrucktes Einweg-Geschirr und viele andere kleine, bunte Dinge sein. Steht es schon fest, ob das Baby ein Junge oder ein Mädchen wird? In dem Fall kann man Dekorationen in Blau beziehungsweise Rosa verwenden. Am Besten spricht man sich mit den anderen Teilnehmern/Organisatoren der Party ab. Tipp: Am Besten kommen die Farben in Pastell zur Geltung!

Die Geschenke

Der Kern einer Babyshower sind die Geschenke, die Mutter und Kind von Familie und Freunden bekommen. Die Auswahl der möglichen Präsente ist groß: Von Babypudern und Ölen über Lätzchen und Bodys bis hin zu Spielzeug und Kuscheltieren für das Kind gibt es Vieles, über das sich Mama freuen kann. Auch Bücher über Mutter und Kind, Pflegeartikel wie Cremes, Öle oder Salben, schöne Bettwäsche oder andere nützliche Artikel sind eine gute Ideen. Worauf man achten sollte: Geschenke, die Mama und Baby nur kurz nach der Geburt nützen (etwa kleine Bodys oder Söckchen) sind zwar notwendig, aber nützen nach ein paar Wochen nunmal nicht mehr allzu viel. Deswegen kann man auch ruhig ein paar größere Anziehsachen schenken. Auch hier lohnt sich eine Absprache mit den anderen Schenkenden oder eine Geschenkeliste, auf der die Schenkenden ihre Geschenke eintragen können bzw. auf der die Mutter ihre Wünsche an die Gäste zum Abhaken auflisten kann.

Eine besonders schöne Idee ist eine Windeltorte: Im Prinzip eine "Torte" aus, wie der Name schon sagt, Windeln - denn diese kann Mama zu dieser Zeit gar nicht genug bekommen - gespickt und geschmückt mit kleinen Geschenkchen wie Teddys, Löffelchen, Cremes, Beißringen etc.. So eine Torte sollte auf keiner Babyshower fehlen, denn sie ist nicht nur praktisch und sieht toll aus, sondern ist auch noch leicht gemacht. Hier ein schönes Videotutorial, das dir zeigt wie du ganz schnell eine eigene Windeltorte zaubern kannst:


Dabei muss eine Windeltorte nicht unbedingt in Form einer Torte sein, sondern kann viele verschiedene Formen bekommen, wie hier etwa ein tolles Windelschiff oder ein hübsches Windelschloss.

Das Essen

Wie auf jeder Party darf es natürlich an Snacks nicht fehlen. Sowohl süß als auch herzhaft kommen in Frage - wichtig ist nur, dass natürlich kein Alkohol in den Speisen enthalten ist. Vergiss nicht, vorher abzuklären, ob sich unter den Gästen Vegetarier/Veganer oder Allergiker befinden. Als Gast sollte man sich mit der werdenden Mutter absprechen, ob man selbst etwas mitbringen kann, sie wird sich sicher über die Hilfe freuen. Hast du keine Idee, was du machen könntest? Hier findest du viele Ideen für einfache, schnelle und leckere Snacks. Reicht noch nicht? Dann findest du bei auf einer anderen Webseite nicht nur ein paar weitere leckere Rezepte, sondern neben vielen weiteren Infos auch eine tolle Checkliste für deine Babyparty - du kannst sie sogar als PDF herunterladen!

Die Spiele

Für eine Extraportion gute Laune lohnt es sich, das ein oder andere Partyspiel zu starten wie zum Beispiel das "Babyparty-Tabu": Die Gäste dürfen während einer festgelegten Zeitspanne bestimmte Worte nicht verwenden, etwa "Windel", "Rassel" oder (ganz schwierig) das Wort "Baby". Wem das zu stressig ist, kann auch auf übliche Partyspiele zurückgreifen. "Wer bin ich?" ist ein beliebtes und einfach zu spielendes Spiel, bei dem jeder Teilnehmer einen Zettel an die Stirn geklebt bekommt, ohne zu wissen, was darauf steht. Auf jedem Zettel steht eine Persönlichkeit oder ein Gegenstand, der etwas mit Babies zu tun hat: Zeichentrickfiguren, übliche Babyspielzeuge oder andere, ähnliche Begriffe. Nun muss jeder Teilnehmer der Reihe nach mit einer Frage nach der anderen herausfinden, wer oder was er ist - die anderen dürfen immer nur mit "Ja", "Nein", oder "Vielleicht" antworten. Besonders süß sind natürlich "Baby"-Versionen bekannter Partyspiele, da sie zum Thema passen und es Spaß macht, sie zu spielen. Wie wäre es mit einer Runde Schnuller-Weitspucken oder das Erraten des Bauchumfang der werdenden Mutter?

Wenn jemand den Verlauf der Babyparty mit seiner Kamera dokumentiert, kann daraus eine tolle Babyzeitung erstellt werden - so kann der Nachwuchs, wenn er älter ist, selbst sehen, wie seine Ankunft gefeiert und zelebriert wurde.

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