Das Familienauto

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Von dem Tag, als Bertha Benz mit dem ersten Auto durch Mannheim tuckerte, und heute hat sich das Auto vielen Veränderungen unterworfen - auch wenn es im Grundsätzlichen noch immer vier Räder, einen Antrieb und ein Lenkrad hat :) Aber besonders in Sachen Geschwindigkeit, Design, Umweltschutz und natürlich Sicherheit hat sich vieles geändert in den letzten Jahren.

Das Auto im Wandel der Zeit

Die Geschichte des Automobils (griechisch ‘αὐτός’ = ‘selbst’ und lateinisch ‘mobilis’ = ‘beweglich’) beginnt im Jahre 1886, als Carl Benz sein Patent für einen Motorwagen anmeldet. Allerdings gab es auch davor schon motorisierte bzw. dampfbetriebene Fortbewegungsmittel und sogar Elektrowagen, die sich allerdings nicht durchsetzen konnten - das Hauptfortbewegungsmittel waren zu dieser Zeit noch Kutschen, die von wortwörtlicher Pferdestärke gezogen die Straßen dominierten. Das erste Auto war noch ein Dreirad, mit zwei Rädern hinten und einem Rad vorne, aber man erkannte bald, dass sich vier Räder besser eignen um voranzukommen. 1901 wurde dann der Mercedes Simplex entwickelt, der damals die Grundlage für die meisten anderen Fahrzeuge bot. Zwei Jahre später erfand man den Scheibenwischer und die Scheibenbremse, 1914 dann das hydraulische Bremssystem. Erst 1918 fertigte man die Karosserie und das Fahrgestell aus Stahl.

Wie man sieht war - und ist - die Entwicklung eines perfekten Autos eine langwierige Prozedur - immerhin hat es auch 71 Jahre gedauert, einen Becken-Sicherheitsgurt einzuführen! Aber im Gegensatz zu früheren Zeiten, in denen es kaum Sicherheitsvorkehrungen gab und die Autos Unmengen an Treibstoff verschluckten und auch ebenso viele Schadstoffe ausspuckten, sind wir schon weit gekommen: Heutzutage sind die Autos so sicher und sauber wie noch nie. Vom Einparkassistenten bis zum vollständig mit Strom betriebenen Elektroauto, es kommen immer neue Innovationen auf den Markt. Es gibt sogar schon Autos in der Forschung, die sich mit Gedanken steuern lassen! Nicht verwunderlich ist es also, dass das Auto für die meisten Menschen in Deutschland ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltags ist - laut diversen Statistiken kommen auf 100 Einwohner etwa 50-60 Autos, Tendenz steigend. Besonders in Familien erfreut sich das Automobil aufgrund seiner praktischen Eigenschaften großer Beliebtheit. Das ist auch der Autoindustrie aufgefallen, die eigens für diesen Zweck Familienautos auf den Markt gebracht hat.

DAS Familienauto

Ein typisches Familienauto zeichnet sich unter anderem durch Sicherheit und viel Platz aus. Im Vergleich zum normalen Auto gibt es aber auch andere kleine Unterschiede, die allerdings viel ausmachen können - wie beispielsweise die Schiebetüren an manchen Familienwagen. Das klingt erstmal nicht nach viel, aber mit Schiebetüren kann man nicht nur dicht an Wänden oder anderen Autos parken, sondern man kann sich auch sicher sein dass keine Kinder die Türen zuknallen oder nach außen aufstoßen (und damit Kratzer und Dellen verursachen). Auch gibt es neben aureichend Stauraum für alle möglichen Dinge auch genug Platz auf den Sitzen, sowohl für Mama und Papa als auch für die Kinder, Kindersitze und Maxicosis. Im Gegensatz zu anderen Autos erreichen Familienautos keine großartigen Geschwindigkeiten. Wozu auch?

Es gibt verschiedene Arten von Familienwagen. Kleinbusse und Vans bieten viel Stauraum und haben in der Regel oben erwähnte Schiebetüren, während Limousinen und Kombis zwar weniger Stauraum haben, aber dafür auch weniger Platz beanspruchen und viel wendiger sind. Neben dem Komfort, den diese Autos bieten, geben sie auch, wie bereits vorhin angesprochen, viel mehr Sicherheit als beispielsweise das durchschnittliche Sportauto. Einige dieser Sicherheitsaspekte sind ein must-have für ein sicheres Familienauto. Achte bei einem Kauf darauf, dass diese Aspekte nach Möglichkeit erfüllt sind:

Die Airbags: Sie schützen die Insassen bei einem Aufprall. Sind alle nötigen Airbags in deinem Familienauto vorhanden? Vergiss nicht den Airbag für den Sitz auszuschalten, wenn auf ihm ein Maxicosi mit einem Baby steht. Und wer bei Kindersitzen nicht auf den Normalgurt vertrauen will und auch nicht die Nerven hat, diesen ständig einzufädeln, sollte vielleicht über eine Isofix-Befestigung nachdenken. In diesem interessanten und lustigen Video der britischen YouTuber "The Slow Mo Guys" kannst du in Zeitlupe sehen, wie schnell sich ein Airbag entfaltet.

ESC/ESP: Das ESC bzw. ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist ein elektronischer Fahrassistenzsystem und wirkt durch Abbremsen einzelner Räder dem Ausbrechen des Wagens entgegen.

Das ABS: Das ABS (Antiblockiersystem) hindert Räder beim Bremsvorgang daran, zu blockieren.

Der Not-Bremsassistent Der Bremsassistent unterstützt den Fahrer in unvorhergesehen Situationen und kann Unfälle entweder vollständig vermeiden oder zumindest sehr abmildern. Und gerade mit kleineren Kindern an Bord und nur einem Erwachsenen kann es sehr schnell zu unvorhergesehen Situationen kommen, weswegen wir ein solches System für Familienautos sehr sinnvoll finden.

Das sind einige wichtige Sicherheitseinrichtungen, die ein Familienwagen alle besitzen sollte. Informiere dich am besten vor dem Kauf eines Autos bei deinem Autohändler darüber, welche Features dein Wunschauto serienmässig bietet und welche Features kostenpflichtig nachrüstbar sind.

Aber es gibt auch andere Dinge, die bei einem Familienauto von Vorteil sein können, so etwa ein Unterhaltungssystem - das muss nicht zwingend heißen, dass für lange Fahrten Monitore hinten an den Sitzlehnen befestigt sind, Unterhaltung bedeutet zum Beispiel auch, dass ein halbwegs gutes Audiosystem installiert ist. Besonders praktisch sind Steckdosen, die jedoch nicht in jedem Auto aufzufinden sind. Dafür gibt es zum Glück Adapter, die sich in den Zigarettenanzünder stecken lassen.

Auch ein eingebauter oder nachgerüsteter Sonnenschutz ist wichtig, damit den Kindern und/oder Tieren nicht zu warm wird. Aber es gilt immer: Bitte lasse deine Kinder oder Haustiere niemals alleine im Auto bei geschlossenen Fenstern, besonders nicht bei heißem Wetter!

Da alle Eltern wissen, dass Kinder oft und gerne Dinge schmutzig machen, empfiehlt sich ein Auto, dessen Reinigung nicht allzu kompliziert ist. Da lohnt es sich beispielsweise, ein wenig mehr für Leder- oder Kunstledersitze zu bezahlen, da diese sich viel einfacherer reinigen lassen. Zusätzlich kann man auch Sitzbezüge kaufen, die man nach Belieben einfach wieder abziehen kann. Besonders praktisch sind auch Rücklehnen-Schutzfolien für den Fahrer bzw. Beifahrersitz. Jeder, der schon einmal Auto mit Kindern auf der Rückbank gefahren ist, wird wissen, warum: Die Kleinen treten während der Fahrt nämlich oft gegen die Lehnen des Vordersitzes.

Neben einem großen Stauraum sind auch Ablageflächen sehr wichtig, vor allem solche, die auch für Kinder erreichbar sind. Wenn man nicht alles ordentlich verstauen kann, wird das Auto schnell unordentlich - in den Kofferraum eingebaute Ösen oder anderweitige integrierte Fixierungsmaßnahmen von Nutzen.

Tipp: Familien mit kleinen Kindern sollten vor dem Autokauf unbedingt den Kinderwagen mitnehmen und schauen, ob er in den Kofferraum passt.

Die Familienautos 2016

Manche Automarken haben besonders gute Familienmodelle im Angebot. Hier stellen wir dir kurz die Familienautos 2016 in ihren jeweiligen Preisklassen vor (Quelle: tz.de). 148 PKWs wurden für den Preis der tz nominiert, jeder von ihnen unter dem Kriterium, dass das Kofferraumvolumen mindestens 400 Liter fasst. (Viele Features gibt es nur mit Aufpreis).

In der Preisklasse bis 15.000 Euro gewann der Škoda Fabia Combi. Er zeichnet sich durch gutes Fahrgefühl und Wendigkeit aus, desweiteren ist er trotz seinem relativ großen Stauraum noch vergleichsweise günstig. Er bietet außerdem sehr viele clevere Ablageflächen, -fächer und -taschen. In Sachen Sicherheit bietet der Fabia Combi eine Besonderheit in Form des Frontassistenten, der den Bremsvorgang unterstützt indem er den Raum vor dem Fahrzeug im Auge behält und einen sogar vor eventuellen Gefahren warnt, und im Notfall selbstständig die Bremsen aktivieren kann. Mit an Bord ist auch eine elektronische Differenzialsperre, die für gute Handhabung in Kurven sorgt und ein einstellbarer Geschwindigkeitsbegrenzer.


© Skoda
In der Preisklasse bis 20.000 Euro siegte ebenfalls ein Škoda, und zwar der Škoda Octavia Combi. Auch dieser hat einen sehr großen Kofferraum - hier mit 610 Litern, die beim Umklappen der Rückbank auf 1740 Liter erweitert werden können. Beim Euro-NCAP-Crashtest erzielte der Octavia fünf von fünf Sternen, und mit seinem Allradantrieb bietet er ein sicheres Fahrgefühl. Auch der Octavia bietet zusätzliche Sicherheitssysteme und bis zu 9 Airbags.
In der Preisklasse bis 25.000 Euro sind der Volkswagen Touran und der Toyota Avensis Touring Sport die Sieger.

Der Volkswagen Touran sorgt durch seine Eigenschaft des "Dynamic Light Assist dafür, dass sie den Gegenverkehr nicht blenden. Das Auto erkennt auch Fahrzeuge im toten Winkel und gibt dementsprechend Bescheid. Auch der Stauassistent bietet eine große Hilfe: Im Stau gibt er anstelle des Fahrers Gas und bremst auch für ihn und übernimmt sogar die Lenken (das alles nur, wenn der Fahrer seine Hand am Steuer hat). Sein Stauraum ist vergleichsweise groß, mit Sitzplätzen für bis zu 6 Mitfahrer. Praktisch ist die Easy-Open Funktion beim Kofferraum, mit der man die Kofferraumtür per Fuß an einem an der Unterseite des Autos angebrachten Sensors öffnen bzw. schließen kann. Wer einen Anhänger an seinen Wagen koppelt, kann außerdem auf Wunsch den Trailer Assist dazu bekommen, der beim Einparken mit Anhänger unterstützt. Ein sehr guter Sicherheitsaspekt ist die Anschnallerkennung - wer ist im Auto angeschnallt, wer nicht? Und wer schnallt sich während der Fahrt wieder ab? das alles erkennt der Touran und gibt visuell und akustisch Bescheid. Schön ist auch der optional integrierte Kindersitz und die Isofix-Befestigungen für weitere Kindersitze. Der Touran hat beim Euro-NCAP-Verfahren fünf von fünf Sternen für Sicherheit erreicht.


© Toyota
Der Toyota Avensis besitzt ein Pre-Collision-System, dass den Fahrer auf eine mögliche Kollision mit einem anderen Wagen vor dem Auto hinweist und im Notfall auch selbstständig abbremst. Mithilfe einer vorn angebrachten Kamera kann das Auto von sich aus Fernlicht regulieren, je nach dem ob Gegenverkehr kommt oder nicht. Etwas besonderes ist die Verkehrszeichenerkennung, mit der der Wagen Verkehrsschilder erkennt und auf einem Display im Wagen wiedergibt. Auch in Sachen Fahrgefühl hat der Avensis einiges an Unterstützung zu bieten: Der Spurhalteassistent weist den Fahrer darauf hin, wenn er die Spur verlässt ohne vorher zu blinken. Die elektronische Stabilitätskontrolle sorgt für einfacheres Manövrieren in Kurven.

In der Preisklasse bis 30.000 Euro haben der Volkswagen Multivan und der Škoda Superb Combi gewonnen.

Wenn man den Multivan von außen betrachtet, dann weiß man sofort - da ist Platz drin. Und dieser wird auch gut genutzt, mit vielen Ablagemöglichkeiten und durch eine nach hinten gedrehte zweite Sitzreihe, die viel Fußraum bietet. Auch der Multivan besitzt verschiedene Fahrassistenzsysteme, darunter ebenfalls ein Pre-Collision-Assistent und eine Abbremsfunktion, die nach einem Unfall mögliche Folgekollisionen verhindern kann. Übrigens kann man manche Apps vom Smartphone auf dem Display des Radios anzeigen lassen.

© Skoda
Der Škoda Superb besitzt, wie die meisten hier aufgeführten Autos auch, diverse Radarsensoren, die in diesem Fall Geschwindigkeit und Abstand zu anderen Autos überwachen. Eine Rückfahrkamera ist ebenfalls integriert, was neben dem Parkassistent eine große Hilfe beim Einparken ist. Die erkennt während der Fahrt auch Autos hinter einem. Interessant ist auch die in den Rückspiegel eingebaute Frontkamera, die Verkehrszeichen erkennen, die Spur halten und das Fernlicht regulieren kann. Das Infotainment im Superb ist sehr gut - man kann telefonieren, Musik hören, Fernsehen schauen und man es lassen sich auch externe Geräte per USB anschließen. Und auch wenn er auf den ersten Blick vielleicht nicht danach aussieht, der Superb hat Platz - mit einem Kofferraumvolumen von 600 Litern und diversen Ablagen kommt man nicht so schnell in die Enge.

In der Preisklasse bis 35.000 Euro landeten der Volkswagen Sharan und der SEAT Alhambra ganz vorn - nicht verwunderlich, sind die beiden Pkw doch Schwestermodelle und damit fast baugleich.

Auch wenn man den mit Schiebetüren ausgestatteten VW Sharan zum ersten Mal sieht, wird der großzügige Innenraum sofort ersichtlich. Er eignet sich außerdem hervorragend zum Transport von großen Gegenständen, da sich bis auf den Fahrersitz alle anderen Sitze umklappen lassen - auch der Beifahrersitz, der zusätzlich als Tisch verwendet werden kann. Bei der Fünfsitzervariante ergibt das mit allen Sitzen in umgeklappter Position ganze 2430 Liter Volumen. Auch hier gibt es zahlreiche (auch optionale) Ablageglächen und Taschen. Wenn man gerne und viel reist, empfiehlt sich das Cargo-Paket. Die Verankerungen sorgen dann dafür, dass das Gepäck auch wirklich sicher im Kofferraum bleibt und bei einer Bremsung nicht wild durch die Gegend fliegt. Im Sharan kann man außerdem bis zu zwei integrierte Kindersitze mitkaufen, Isofix-Verankerungen finden sich in der zweiten Reihe. Und für Wellnessliebhaber - den Fahrersitz gibt es auf Wunsch auch mit Massagefunktion. Die Assistenzsysteme des VW Sharan bestehen aus einem Toten-Winkel-Sensor, einem Spurhalteassistent, eine Multikollisionsbremse, einem Frontassistenten und einem Lichtassistenten.


© Skoda
Der SEAT Alhambra fällt durch sein robustes aber freundliches Aussehen auf. Auch er kommt mit umgeklappten Sitzen auf 2430 Liter, ist also mit seinen sieben Sitzen ziemlich geräumig. Fernlichtassistent, Diebstahlwarnanlage und Ultraschall-Parkhilfe sind mit an Bord, und die Sprachsteuerung, die Full-Link Technologie und der Farbtouchscreen laden zu einer entspannten Fahrt ein. Ein Massagesitz kann auch hier auf Wunsch verbaut werden. Was will man mehr? Das Auto parkt per Knopfdruck sogar für einen ein, und Dank der Schiebetüren ist das Ein-und Aussteigen auch sehr einfach. Und sicher ist der Alhambra auch: Fünf von fünf Sternen erzielte er im NCAP-Crashtest, der Fahrer wird außerdem unterstützt von einem Toten-Winkel-Assistenten, einem Spurhalter und, was interessant ist, einem Müdigkeitssensor, der anhand der Lenkerbewegungen Müdigkeit erkennt und eine Pause vorschlägt. Mit dabei sind auch Isofix-Befestigungen für Kindersitze und eine Multikollisionsbremse. Für die Sicherheit in der Kurve hat der Alhambra ein mitschwingendes Kurvenlicht parat.

In der Preisklasse bis 40.000 Euro gewannen der Audi Q5 und der Volvo XC60 den ersten Platz.

Der Audi Q5 lockt mit einer automatischen Distanzregelung, einem Anfahrassistent, Einparkhilfen, einem Head-Up Display und einer Rückfahrkamera. Mit dem Drive-Select kann man das Fahrgefühl je nach Situation anpassen. Auch im Q5 gibt es eine Gurtanlegekontrolle, um zu schauen, wer sich angeschnallt hat und wer nicht.


© Volvo
Der Volvo XC60 fällt mit seinen 495 bzw. 1455 Litern Kofferraumvolumen zwar etwas kleiner aus als andere Familienwagen, hat dafür aber vieles anderes zu bieten. So haben die Schweden in ihrem Auto beispielsweise ein vollautomatisches Bremssystem untergebracht, dass während einer Fahrt durch die Stadt Kollisionen verhindert. Durch die spezielle Bauweise und Beweglichkeit der Sitze beugt der Volvo einem Schleudertrauma nach einer Kollision vor. Des Weiteren erkennt der Wagen während der Fahrt andere Wagen und bremst sowohl im Stau als auch bei der schnellen Fahrt auf der Autobahn selbständig ab und gibt auch von alleine wieder Gas. Auch Fußgänger und Fahrradfahrer werden zuverlässig erkannt und die Bremsen gegebenenfalls betätigt. Die Frontkamera hilft bei uneinsichtigen Ausfahrten oder Parkplätzen. Für das Infotainment kann man eingebaute Monitore in der Rückenlehne bestellen. Sicher ist der Wagen allemal - sein großer Bruder, der Volvo XC90, gilt immerhin als das sicherste Auto der Welt.

In der Preisklasse ab 40.000 Euro triumphieren der Audi A6 Avant und der Volvo V90 Cross Country.

Auch dieses Audi-Modell, der A6 Avant, besitzt eine Reihe von Assistenzsystemen, die die Fahrt mit dem Wagen erleichtern, so etwa den Anfahrtassistenten, den Spurhalteassistenten, dem Seitenassistenten, eine kamerabasierte Tempolimitanzeige (=Verkehrsschilderkennung bei Tempolimits), einem Head-Up Display und einem Parkassistenten. Die Vielzahl von Kameras sorgt für einen guten Überblick und der Nachtsichtassistent hilft, wie der Name schon sagt, bei schlechter Sicht im Dunkeln.


© Volvo
Als letzten Wagen stellen wir euch den Volvo V90 Cross Country vor. Als einziger Hersteller in dieser Auflistung bietet Volvo im V90 Cross Country das Teilautonome Fahren an, bei dem das Auto bei Geschwindigkeiten bis zu 130 kmh so gut wie von alleine fährt - mit Lenken, Bremsen, Gas geben und allem drum und dran. Das ist besonders bei längeren Fahrten sehr hilfreich und entlastend. Und in Sachen Musik ist ausgesorgt: Mit 19 Lautsprechern von Bowers & Wilkins und einem in der Karosserie verbautem Subwoofer kann man sich seine Lieblingsmusik in drei verschiedenen Modi (darunter sogar im Originalklang der Göteborger Konzerthalle) wiedergeben lassen. Eine weitere Volvo-Innovation ist die Road Edge Detection, die das Verlassen der Fahrbahn erkennt und durch selbstständiges Gegenlenken und leichtes Abbremsen das Auto wieder auf die Spur bringt. Auch dieser Volvo ist mit der City Safety ausgestattet, die Kollisionen verhindern kann. Die speziellen Scheinwerfer sorgen dafür, dass andere Menschen nicht vom hellen Licht geblendet werden.

Aus dieser Liste wird klar, je mehr Features ein Auto haben soll, desto mehr Geld muss man dafür hinlegen. Wer nicht so viel Geld in der Tasche hat, kann sich über einen Autokredit Gedanken machen, zum Beispiel hier. Wenn man allerdings ein Auto eher seltener braucht, aber auch nicht ohne kann, ist das Carsharing (dt. Autoteilen) eine praktische - und billige - Lösung. Je mehr das Car-Sharing in Mode kommt, desto mehr Stationen werden gebaut. Das Prinzip ist sehr einfach: du meldest dich bei der jeweiligen Carsharing-Firma an, bestellst ein Auto für eine bestimmte Zeit, läufst zum Carsharing-Parkplatz wo du der Schlüsselbox deinen Autoschlüssel entnimmst, setzt dich in dein gemietetes Auto und fährst los - Und je nach Firma musst du noch nicht einmal das Benzin bezahlen.

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