Schöne Gedichte zur Geburt

Für Glückwünsche, Geschenke und Grüsse

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Wir haben dir eine Auswahl an Gedichten zur Geburt zusammengestellt – klassisch, modern und gefühlvoll, sowohl traditionelle als auch moderne Gedichte zur GeburtOb für eine Glückwunschkarte, ein Geschenk oder einen liebevollen Whatsapp-Gruß – hier wirst du fündig
 
In jedem Kind träumt Gott den Traum der Liebe, in jedem Kind wacht ein Stück Himmel auf, in jedem Kind blüht Hoffnung, wächst die Zukunft, in jedem Kind wird unsere Erde neu.
Du hast ihm die kleinen Hände gegeben.
Wir wollen sie mit guten Dingen füllen.
Dingen zum Spielen,
zum Begreifen,
zum Bearbeiten.
Du hast ihm die kleinen Füße gegeben.
Wir wollen mit ihm gute Wege gehen.
Wege der Versöhnung,
Wege zu Freunden,
zum Frieden.
Du hast ihm die großen Augen gegeben.
Wir wollen alles tun,
damit er Gutes zu sehen bekommt,
Anlass zum Lachen,
zur Freude,
zum Nachdenken.
Du hast ihm den schönen Mund gegeben.
Wir wollen uns bemühen,
dass er schmecke das Gute des Brotes,
das Schöne der Worte,
das Heitere der Liebe.
Du hast ihm den Verstand gegeben.
Wir wollen uns anstrengen,
ihn auszubilden, Schönheit zu erkennen,
Recht zu gewähren und
Neues zu entwerfen.
Eh man auf diese Welt gekommen
und noch so still vorlieb genommen,
da hat man noch bei nichts was bei;
man schwebt herum, ist schuldenfrei,
hat keine Uhr und keine Eile
und äußerst selten Langeweile.
Allein, man nimmt sich nicht in acht,
und schlupp! ist man zur Welt gebracht ..

— Wilhelm Busch

Du bist wie ein Stern vom Himmel gefallen. Es ist kein zweiter so wie Du, einzigartig bist Du, einmalig, ganz ursprünglich, unwiederholbar.
Tausend Fragen bleiben offen - welche Wege wirst du geh´n? Auf dein Glück wir alle hoffen, die verzaubert vor dir steh´n. Sei willkommen hier im Kreise! Längst, der Eltern größter Schatz - nimmst du nun ganz still und leise auch in uns´ren Herzen Platz.

— Anita Menger

An das Baby


Alle stehn um dich herum:
Fotograf und Mutti
und ein Kasten, schwarz und stumm,
Felix, Tante Putti...
Sie wackeln mit dem Schlüsselbund,
fröhlich quietscht ein Gummihund.
"Baby, lach mal!" ruft Mama.
"Guck", ruft Tante, "eiala!"
Aber du, mein kleiner Mann,
siehst dir die Gesellschaft an...
Na, und dann - was meinste?
Weinste.
Später stehn um dich herum
Vaterland und Fahnen;
Kirche, Ministerium,
Welsche und Germanen.
Jeder stiert nur unverwandt
auf das eigne kleine Land.
Jeder kräht auf seinem Mist,
weiß genau, was Wahrheit ist.
Aber du, mein guter Mann,
siehst dir die Gesellschaft an...
Na, und dann - was machste?
Lachste.

— Kurt Tucholsky

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