Praktische Packliste für Zelten & Camping

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Zelten ist eine tolle Idee, Qualitätszeit mit der ganzen Familie zu verbringen: Man ist ungebunden, kommt der Natur nahe und kann seinen Urlaub oder Ausflug ganz nach den eigenen Geschmäckern gestalten.

Typischer Anfängerfehler: Zu viel Gepäck

Beim Packen macht es einen entscheidenden Unterschied, ob du dein Gepäck tragen musst und dein Zelt irgendwo in der Natur aufbaust oder mit deiner Familie in ein voll ausgestattetes Mobile Home auf den Campingplatz ziehst. Doch nicht nur bei der ersten Variante macht es Sinn, sich auf das Nötigste zu beschränken.

An diese Utensilien solltest du aber auf jeden Fall denken:
  • Dokumente, Geld und Papiere (am besten auf mehrere Stellen im Gepäck verteilen)
  • Krankenkarte beziehungsweise Unterlagen der Auslandskrankenversicherung
  • Technik wie Handys, Kamera, Ladekabel, Speicherkarte und externer Akku
  • Taschenlampe und/oder LED-Laterne
  • Duschutensilien, Kosmetik und schnell trocknende Reisehandtücher
  • Erste-Hilfe-Set (Pflaster, Zeckenzange, Fieberthermometer, Mittel gegen Fieber und persönliche Medikamente)
Zur Grundausrüstung für jeden Outdoor-Urlaub gehören zusätzlich Regen- und Sonnenschutz, also Sonnenbrille, Kopfbedeckung und Sonnencreme, sowie ein wirksames Mückenschutzmittel. Denn gerade an lauen Sommerabenden, in der Nähe von Wasser oder im Wald, können lästige Steckmücken die Stimmung schnell vermiesen.

Packliste fürs Zelten: Hauptsache praktisch

Die Kleidung sollte funktionell sein. Weiße T-Shirts und Kleidchen, die nur gebügelt gut aussehen, bleiben am besten gleich zuhause. Besser geeignet sind zum Beispiel Zip-Hosen, die schnell umfunktioniert werden können und nicht viel Platz wegnehmen. Die Materialien sollten leicht trocknen und warm halten, zudem vor Wind und Regen genauso schützen wie vor Ungeziefer. Gummistiefel halten die Füße trocken und warm und sind auch bei nächtlichen Toilettengängen zu empfehlen. Eine leichte Baumwollmütze schützt nicht nur vor Wind, sondern auch vor Wärmeverlust in kalten Nächten – besonders bei kleineren Kindern. Apropos Nacht: Statt Schlafanzügen eignen sich Jogginghosen und T-Shirts. So ist man beim Krabbeln aus dem Schlafsack gleich öffentlichkeitstauglich.

Gut geplant ist halb gewonnen

Am besten beginnst du bereits weit vor dem Urlaub aufzuschreiben, was ihr nicht vergessen solltet. Daraus kannst du dann kurz vor Abreise eine individuelle Packliste fürs Zelten erstellen. Entscheidet die Familie sich für einen reinen Zelturlaub, solltest du neben Zelt und Heringen an Folgendes denken:

  • Sitzgelegenheiten
  • Wasserkanister
  • Isomatten und Schlafsäcke
  • Planen zum Unterlegen
  • selbstklebende Flicken fürs Zelt
  • Sonnenschirm
  • Kühlbox
  • Wäscheleine
  • Campingkocher inklusive Kartuschen und Feuerzeug
  • Aluminium- oder Melaningeschirr plus scharfes Messer, Dosen- und Flaschenöffner, Kelle und Pfannenwender
  • Topf- und Spüllappen
  • Alufolie/Frischhalteboxen
  • Müllbeutel
  • Grundausstattung an Lebensmitteln/Gewürzen
Auf vielen Campingplätzen ist es möglich, neben den luxuriöseren Mobile-Homes auch bereits ausgestattete Zelte zu mieten. Das reduziert die Packliste um einiges.

Baby an Bord? Kein Problem!

Babys und Kleinkinder brauchen beim Camping nur wenige Kleinigkeiten extra. Thermoskanne, Moskitonetz, Schwimmflügel, Kinderwagen, Matschkleidung und eine gut isolierte Spieldecke sind ausreichend. Dazu ein aufblasbarer Ball, gummierte Bilderbücher und ein bisschen Sandspielzeug. Auch die Größeren brauchen nur wenig. Ihnen genügen Schnitzmesser, Becherlupe, Walkie-Talkie, Fernglas, Spaten und Kescher. Zum Ausruhen zwischendurch und für den Abend eignen sich einfache Karten- und Würfelspiele sowie ein paar Taschenbücher.
Um wirklich sicherzugehen, dass du nichts Entscheidendes auf deiner Packliste fürs Zelten vergessen hat, kannst du vor dem Urlaub mit deiner Familie irgendwo in der Nähe probezelten. So lässt sich die Ausrüstung am besten testen und die Packliste fürs Campen gut ergänzen.

Glampen statt Campen – das verkürzt die Packliste

Eine Universalpackliste, die alle Eventualitäten bedenkt, gibt es nicht: die möglichen Campingvarianten sind dafür zu unterschiedlich. Fürs Zelten in freier Natur braucht man schließlich eine ganz andere Ausrüstung als für den Urlaub auf einem gutorganisierten Campingplatz und im Mobile Home wieder eine andere als beim Glampen – dem Mix aus Glamour und Campen, den Trendforscher bereits jetzt als Haupturlaubstrend der Zukunft sehen. Und der vor allem bei jungen Eltern immer besser ankommt. In unserem Artikel Glamping für Familien erfährst du mehr über diese luxuriöse Variante des Camping.

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