Bezeichnungen / Namen

E-Nummer:      Zuckerkulör

Kategorien

Farbstoffe

Gesundheitliche Risiken

Zuckercouleur wird für Getränke wie z. B. Whisky, Alkopops und Cola sowie für Marmeladen, Wurst, Fertigsaucen, Essig, Süßwaren verwendet.

Chemische Eigenschaften

Keine Informationen

Beschreibung

Bei Zuckerkulör handelt es sich um eine Mischung verschiedenster Stoffe bräunlicher Färbung, die beim Erhitzen von stärke- bzw. zuckerhaltigen Lebensmitteln entstehen. Wenn Haushaltszucker, Glucose, Fructose oder Invertzucker unter Zuhilfenahme von Reaktionsbeschleunigern kontrolliert auf 120 bis 150 °C erhitzt werden, entsteht Zuckerkulör. Die jeweiligen Reaktionsbeschleuniger sind das Unterscheidungsmerkmal für die verschiedenen Zuckerkulöre. Im Falle der Sulfitlaugen-Zuckerkulör kommen Sulfitverbindungen wie schweflige Säure, Kaliumsulfit oder Natriumsulfit zum Einsatz. Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen ist möglich.

Verwendung

Zuckerkulör ist wasser- und alkohollöslich und gegen Hitze und Licht stabil. Zuckerkulör schmeckt bitter und riecht verbrannt. Es ist nicht zu verwechseln mit dem süßen und angenehm duftenden Karamell, das sich bildet, wenn Zucker allein ohne Zuhilfenahme weiterer Chemikalien erhitzt wird.

Wenn Haushaltszucker, Glucose, Fructose oder Invertzucker unter Zuhilfenahme von Reaktionsbeschleunigern kontrolliert auf 120 bis 150 °C erhitzt werden, entsteht Zuckerkulör. Die jeweiligen Reaktionsbeschleuniger sind das Unterscheidungsmerkmal für die verschiedenen Zuckerkulöre. Im Falle der einfachen Zuckerkulör kommen Natronlauge oder starke Säuren zum Einsatz. Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen ist möglich.

Andere Einschränkungen

Keine Einschränkungen oder religiöse Tabus bekannt

Zuckerkulör in anderen Sprachen

Die Übersetzung von Zuckerkulör (E150a):
C6H12O6