Stilvoll zur Kommunion einladen

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Die Kommunion ist ein wichtiger Bestandteil im Leben von Mitgliedern der kirchlichen Gemeinde.

Die Erstkommunion

Der Tag der Erstkommunion, der sich in die religiöse Zeremonie und die Kommunionsfeier im Anschluss aufteilt, gehört zu den ganz großen Ereignissen im Leben einer Familie, die meist lange im Voraus geplant werden. In unserem Themenbereich zur Erstkommunion haben wir bereits viele Fragen rund um Formalitäten und Rechtliches und die Kommunionsfeier beantwortet. Bevor der große Tag beginnen kann, müssen allerdings einige Vorbereitungen getroffen werden. Ein ganz wichtiger Bestandteil sind die Einladungskarten, mit denen Paten, Familienangehörige und Freunde dazu eingeladen werden, dieses ganz besondere Ereignis gemeinsam mit der Familie zu begehen.

Die Gästeliste erstellen

Bevor es an die Auswahl der Einladungskarten geht, sollte zunächst festgelegt werden, wer zur Feier eingeladen werden soll. Hier liegt die Entscheidung ganz bei der Familie und darf selbstverständlich auch von der gewählten Location für die Feierlichkeiten und vom zur Verfügung stehenden Budget abhängig gemacht werden.

Der Kreis der Gäste sollte so gewählt werden, dass sich alle damit wohl fühlen können. Eine Feier in zu großem Rahmen kann schnell dazu führen, dass die Gastgeber sich für keinen ihrer Gäste genügend Zeit nehmen können. Wird die Gästelist dagegen zu knapp gehalten, können letztendlich wichtige Personen fehlen, die Kind und Eltern an diesem Tag vielleicht gerne an ihrer Seite gehabt hätten. Am besten ist es, sich für die Aufstellung der Gästeliste genügend Zeit zu nehmen und in aller Ruhe zu entscheiden, wer auch nach der Kirche keinesfalls fehlen darf.

Die Großeltern haben meist ebenso ihren festen Platz an der Kommunionstafel wie Paten und Tante und Onkel. Aber nicht nur die Verwandtschaft gehört an einem so besonderen Tag mit dazu. Auch enge Freunde der Familie sind an der Festtafel immer gerne gesehen. Vielleicht möchte das Kind als Hauptperson des Tages ein oder zwei seiner besten Freunde oder Freundinnen mit den Eltern einladen.

Grundsätzlich gilt: Die Familie feiert an diesem Tag einen bedeutenden Meilenstein im Leben ihres Kindes und sollte die Gästeliste so gestalten, dass alle Personen, die in ihrem Leben eine wichtige Rolle spielen, einen Platz in der Runde bekommen.

Klassisch oder modern? Die Einladungskarten gestalten

Nun geht es an die Gestaltung der Einladungskarten und damit an den spannendsten aber nicht immer leichtesten Teil. Wer sich auf die Suche nach passenden Anregungen für Einladungskarten zur Kommunion macht, wird nämlich feststellen, dass die Vielfalt überwältigend ist. Das Internet ist voll von kreativen Bastel- und Gestaltungstipps, Vorlagen und Beispielen und natürlich auch von Anbietern, auf deren Internetseite sich zahlreiche Muster und Vorlagen nach eigenen Vorstellungen individualisieren und ganz einfach per Mausklick bestellen lassen. So können zum Beispiel die Kommunionskarten auf Karten-Paradies.de nicht nur mit selbst gewählten Versen und Einladungstexten versehen, sondern auch durch ein Foto des Kindes individualisiert werden.

Ein Richtig oder Falsch gibt es bei der Auswahl der passenden Kommunionseinladung nicht. Das gewählte Modell sollte vor allem dem Kind gefallen, das an diesem Tag die wichtigste Rolle spielt. Wenn ein Kommunionskind aktiv in den Planungs- und Gestaltungsprozess eingebunden wird, kann es sich viel besser mit dem großen Tag und seiner eigenen Rolle identifizieren und es entsteht ein Gesamtkonzept, das Vorfreude weckt. Deshalb dürfen allzu klassische Modelle mit christlichen Symbolen gerne gegen etwas modernere und vielfach auch kindgerechtere Ausführungen ersetzt werden. Es gibt auch zahlreiche Varianten, die klassische Elemente mit modernen Aspekten kombinieren und so ein sehr stilvolles Gesamtbild schaffen.

Natürlich können die Einladungen auch vollständig in Eigenregie hergestellt werden. Selbst gebastelte Einladungen sind besonders kreativ und meist absolute Einzelstücke. Außerdem lassen sich komplett selbst gestaltete Einladungen im Design perfekt auf die geplante Dekoration für die Feierlichkeiten abstimmen. Im Internet gibt es zahlreiche Anregungen und Bastelvorlagen, die den Gestaltungsprozess unterstützen können. Typische Symbole, die gerne für Einladungen zur Kommunion gewählt werden sind

  • Der Fisch oder die Friedenstaube
  • Der Weinkelch und der Brotlaib für das Abendmahl, alternativ kann auch die Hostie gewählt werden
  • Getreideähren
  • Eine aufgeklappte oder geschlossene Bibel
  • Gefaltete, betende Hände
  • Eine Kirche

Individuelle Einladungen mit Foto kommen bei den Gästen ebenfalls immer sehr gut an und sind gleichzeitig auch eine schöne Erinnerung fürs Fotoalbum. Besonders persönlich wird es, wenn der Text der Einladung so gehalten ist, dass er aus der Sicht des Kindes geschrieben ist. So bleibt die eigentliche Hauptperson im Mittelpunkt und die Gäste dürfen sich ganz persönlich eingeladen fühlen.

Welche Informationen gehören auf die Einladung?

Eine Einladung zur Kommunion soll natürlich nicht nur ansprechend gestaltet sein, sondern auch alle wichtigen Informationen übermitteln, die für die Gäste in der Vorbereitung auf das Ereignis von Bedeutung sind.

Diese Informationen sollten unbedingt im Einladungstext enthalten sein:

  • Der eindeutige Hinweis, dass es sich um eine Einladung zur Kommunionsfeier handelt. Die Gäste sollten wissen, welchem Anlass die Feierlichkeit dient, um den Rahmen richtig einordnen zu können.

  • Datum und Uhrzeit, zu der die Gäste erwartet werden. Hier sollte die Familie entscheiden, ob Gäste nur zum Kommunionsgottesdienst in der Kirche eingeladen werden, oder ob sie auch an der anschließenden Feier teilnehmen sollen. Dies sollte jeweils in der Einladung ganz klar und eindeutig kommuniziert werden.

  • Ein grober zeitliche Ablauf des Tages, damit die Gäste wissen, was auf sie zukommt. Dazu gehört auch die Information, welche Mahlzeiten die Feierlichkeiten voraussichtlich umfassen werden und welcher zeitliche Rahmen angedacht ist. In diesem Zusammenhang kann deutlich gemacht werden, ob Gäste nur zum Kommunionsgottesdienst mit anschließender Gratulation oder auch zu weiterführenden Feierlichkeiten eingeladen sind.

  • Alle relevanten Örtlichkeiten mit genauer Adresse. Dies gilt sowohl für die Kirche, in der der Gottesdienst stattfindet, als auch für alle anschließenden Stationen der Kommunionsfeier. Es ist besonders günstig, die Ortsangaben so zu gestalten, dass Gäste, die eine weitere Anreise haben und möglicherweise ortsunkundig sind, alle relevanten Informationen für die Programmierung des Navigationsgerätes zur Hand haben. Idealerweise werden den Adressen auch Informationen zu Parkmöglichkeiten in der näheren Umgebung beigefügt.

  • Für die eigene Planung ist es hilfreich, den eingeladenen Gästen ein Datum zu setzen, bis zu dem eine verbindliche Zu- oder Absage erfolgen sollte. Auch die Angabe der mitfeiernden Personenzahl sollte erbeten werden. Hierzu gehört auch die Angabe eines bevorzugten Kontaktweges, wie zum Beispiel eine Handynummer oder eine E-Mail-Adresse.

Zusätzliche Informationen, die die Einladung auf freiwilliger Basis enthalten kann, sind zum Beispiel der Kommunionsvers des Kindes oder ein Leitspruch, der den Tag begleiten soll. Schöne Anregungen in klassischer oder moderner Form gibt es zum Beispiel auf der Internetseite kommunion-und-konfirmation.de.

Auch eine elegant verpackte Information bezüglich der Geschenkwünsche des Kindes ist für viele Gäste durchaus hilfreich und vermeidet zahlreiche Einzelrückfragen von Gästen, die nach den individuellen Wünschen des Kommunionskindes fragen.

Wann sollten die Gäste eingeladen werden?

Die Kommunionsgottesdienste finden traditionell am ersten Sonntag nach Ostern, dem so genannten "Weißen Sonntag" statt. Das Datum für den großen Tag steht also schon früh fest. Damit die Gäste ebenfalls genügend Zeit haben, um sich den Termin freizuhalten, ist es empfehlenswert, die Einladungen etwa drei Monate vor der Feier zu erstellen und spätestens acht Wochen vor dem großen Tag zu versenden.

Alle Rückmeldungen sollten spätestens zwei Wochen vor der Feier eingetrudelt sein. So kann der Rahmen der Feier konkret geplant werden und den Gastgebern bleibt genügend Zeit, um alles in Ruhe vorzubereiten, damit alle diesen bedeutenden Tag gemeinsam genießen können.

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