Krönung der Liebe - das Baby zur Hochzeit

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Das klassische Idealbild der familiären Lebensplanung besteht schon seit vielen Jahren aus einer unveränderten Reihenfolge.

Das Kennenlernen

Dass das Kennenlernen des richtigen Partners oder der richtigen Partnerin zu Beginn stehen sollte, steht wohl außer Frage. Im besten Fall folgt auf das erste Kennenlernen eine Kennenlern-Zeit, die von Paar zu Paar sehr unterschiedlich sein kann. Bei einigen kann es Liebe auf den ersten Blick sein, bei anderen bedarf es einer kurzen, aber intensiven gemeinsamen Zeit, oder aber die Phase des Näherkommens dauert einige Zeit an. Egal, wie sich der Start der Beziehung gestaltet, wichtig ist nur, dass sich die Partner wohl miteinander fühlen und sich eine gemeinsame Zukunft vorstellen können.

Das Zusammenziehen

Ist dies alles gewährleistet, steht dem nächsten Schritt in der Beziehung nichts im Wege: Dem Zusammenziehen. Natürlich ist es ebenfalls möglich, diesen Schritt auszulassen, den meisten Paaren ist es jedoch wichtig, das Miteinanderleben in einer gemeinsamen Wohnung (oder einem gemeinsamen Haus) zu erfahren. Daher entscheiden sich viele dafür, nach einer individuellen Zeit des Zusammenseins auch zusammenzuziehen.

Der Antrag und die Hochzeit

Gestaltet sich das Zusammenwohnen als erfolgreich, möchten viele Paare auf die nächste Ebene ihrer Beziehung gehen. Damals wie heute bedeutet dies: Die Verlobung. Der Traum vieler Menschen ist es, dass ihr Partner ihnen in einem romantischen Ambiente einen Heiratsantrag macht, indem er mit einem Verlobungsring um ihre oder seine Hand anhält. Entscheidet sich der oder die Auserwählte mit einem "Ja" für Ring und Parnter, haben die beiden ihre nächste Stufe erreicht und sind verlobt. Einer Verlobungsfeier mit Familie und Freunden steht nun nichts mehr im Wege. Nach der Verlobung geht es zumeist recht schnell in die Hochzeitsplanung, da diese einige Zeit in Anspruch nimmt. Denn wer möchte nicht, dass die eigene Hochzeit perfekt wird?

Die Familienplanung

Doch warum nun planen viele Paare, nach der Hochzeit eine Familie zu gründen?
Einer der Vorteile, mit der Gründung der Familie bis nach der Hochzeit zu warten, ist, dass das Paar die Zeit hatte, sich gegenseitig in Ruhe kennenzulernen. Außerdem ist sichergestellt, dass das Zusammenleben funktioniert und verschiedenste Abläufe sich routiniert haben. Die bisher erst zweiköpfige Familie ist also schon ein eingespieltes Team, in das ein Baby hineingeboren wird.

Ein weiterer Vorteil ist, dass das Paar sich seiner selbst willen geheiratet hat und somit nicht irgendwann das Gefühl verspüren könnte, nur wegen eines Babys geheiratet zu haben.
Auch die zusätzliche Nähe und Bindung, die Paare nach einer Hochzeit spüren, kann der Grund dafür sein, ein Kind erst nach der Heirat bekommen zu wollen. Diese Intensivierung der Beziehung kann zu Anfang am besten zu zweit erfahren werden. Der Höhepunkt dieser Gefühle wird dann durch die Schwangerschaft gekrönt.

Möchte die Familie einen gemeinsamen Nachnamen haben, kann auch deswegen die Hochzeit vor der Geburt des Kindes stattfinden. Dadurch erhält das Kind automatisch den gemeinsamen Nachnamen und dieser muss nicht im Nachgang mühevoll geändert werden.
Doch auch religiöse Hintergründe können der Grund sein, warum die Familienplanung erst nach der Hochzeit stattfindet. Denn in vielen Religionen war und ist es üblich, mit der ersten gemeinsamen Nacht bis zur Hochzeit zu warten. Dementsprechend kann der Kinderwunsch erst nach der Eheschließung erfüllt werden.

Viele Gründe sprechen also dafür, mit der Familienplanung bis nach der Hochzeit zu warten. Jedes Paar muss individuell für sich entscheiden, was der für sie passendste Weg ist.
Aber heißt es nicht auch, "Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen"? Ob sich nun der Wunsch nach einer Familie vor oder nach der Hochzeit erfüllt, ist letztlich zweitrangig. Das Einzige, was zählt, ist die bedingungslose Liebe zu dem kleinen, neuen Menschen.

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