Vatertag - Sprüche, Wünsche und Gedichte für den Tag der starken Väter
Mein Vater
Du zeugtest mich in höchster Lust,
nahmst mich an die behaarte Brust.
Warst Held in meiner Kinderzeit,
auf Fragen stets Antwort bereit.
Hast mir geduldig Welt erklärt,
gezeigt, wie schnell man Fahrrad fährt.
Öffnetest mir die Fußballwelt,
kanntest Sterne am Himmelszelt.
Du stärktest mich mit deinem Lob,
warst eckig, kantig, manchmal grob.
Wir spielten Schach und du warst streng,
doch neben dir, war's nie zu eng.
Als Schützer unseres Nestes,
gabst du uns stets dein Bestes.
Gabst mir lange vor dem Sterben,
Freiheit, mich selbst zu erwerben.
— Martin Verlinden
Mein Papa!
Mein Papa kann weinen,
mein Papa kann lachen,
mein Papa kann lustige Späße mit mir machen.
Mein Papa kann laufen,
mein Papakann springen,
mein Papa kann lustige Lieder mit mir singen.
Mein Papa kann rechnen,
mein Papa kann schreiben,
mein Papa kann lustige Dinge mit mir treiben.
Du bist mein Papa
und ich hab dich lieb,
ganz allein für dich sing ich dieses Lied!
Worte einer Frau
Meine Herren...
heut' ist's mir richtig erst bewusst,
dass ihr schon an der Mutterbrust
als Bübchen hattet's schon recht schwer
als Stammeshalter musstet her.
Herangewachsen dann als Knaben
überhäuft mit Männeraufgaben
Auto waschen, reparieren
Erbnachfolge nicht verlieren.
Als junge Burschen könnt ihr dann
überall so richtig ran
gefordert ist nun euer Mut
das ihr die Richt'ge wählen tut.
Und strotzt ihr dann vor Manneskraft
Euch Kind und Kegel auch noch schafft.
Selbst wenn das Tagwerk schon vollbracht
müsst ihr noch ran so manche Nacht.
Dazu verlangt die Mannesnorm
das ihr wahrt der Würde Form
Gefühle, die Euch auch verletzen
nie Tränen Eure Wang' benetzen.
Seid ihr dann ein weiser Greis
macht euch die Alte auch noch heiß
am Herbst des Lebens noch zu nützen
müsst Enkel, Kinder unterstützen.
Heute seid ihr endlich frei
des Mannes Tugend einerlei
doch kehrt ihr morgens dennoch heim
könnt ohne uns ja nimmer sein!
Meine Herren...
heut' ist's mir richtig erst bewusst,
dass ihr schon an der Mutterbrust
als Bübchen hattet's schon recht schwer
als Stammeshalter musstet her.
Herangewachsen dann als Knaben
überhäuft mit Männeraufgaben
Auto waschen, reparieren
Erbnachfolge nicht verlieren.
Als junge Burschen könnt ihr dann
überall so richtig ran
gefordert ist nun euer Mut
das ihr die Richt'ge wählen tut.
Und strotzt ihr dann vor Manneskraft
Euch Kind und Kegel auch noch schafft.
Selbst wenn das Tagwerk schon vollbracht
müsst ihr noch ran so manche Nacht.
Dazu verlangt die Mannesnorm
das ihr wahrt der Würde Form
Gefühle, die Euch auch verletzen
nie Tränen Eure Wang' benetzen.
Seid ihr dann ein weiser Greis
macht euch die Alte auch noch heiß
am Herbst des Lebens noch zu nützen
müsst Enkel, Kinder unterstützen.
Heute seid ihr endlich frei
des Mannes Tugend einerlei
doch kehrt ihr morgens dennoch heim
könnt ohne uns ja nimmer sein!
