Vatertag - Sprüche, Wünsche und Gedichte für den Tag der starken Väter
Die Liebe, sie kommt, sie kann
auch vergehn;
nur eine Liebe bleibt ewig
bestehn;
die Liebe des Vaters, die niemals
zerbricht;
für sie gilt hier mein schönstes
Gedicht.
Du, Väterlein, liebes, bist von
allen der Welt
der ehrlichste Mensch,der stets
zu mir hält.
Als erwachsene Frau bin ich heut,
noch dein Kind - eine solche Liebe man nirgends sonst find'!
Hab Dank, hab Dank ganz
inniglich!
Es liebt dich niemand mehr
als ich!
Tief im innersten Gemüte
Fühlen wir, wie Deine Güte
Immerdar an uns gedacht.
Alles, alles was wir haben,
Sind ja Deiner Liebe Gaben,
Opfer, die du uns gebracht.
Darum steigt aus Herzensgrunde
Heut in dieser Morgenstunde
Auf zum Höchsten unser Flehe:
Gib, o Herr, gib Heil und Segen
Unserm Vater allerwegen,
Gib ihm Glück und Wohlergehn!
Nur der höchste Herr der Welten
Kann, was du getan, vergelten,
Kann der Tugend Lohn verleihn.
Doch wir wollen uns bestreben,
In dem ganzen Erdenleben
Deiner Liebe wert zu sein.
Fühlen wir, wie Deine Güte
Immerdar an uns gedacht.
Alles, alles was wir haben,
Sind ja Deiner Liebe Gaben,
Opfer, die du uns gebracht.
Darum steigt aus Herzensgrunde
Heut in dieser Morgenstunde
Auf zum Höchsten unser Flehe:
Gib, o Herr, gib Heil und Segen
Unserm Vater allerwegen,
Gib ihm Glück und Wohlergehn!
Nur der höchste Herr der Welten
Kann, was du getan, vergelten,
Kann der Tugend Lohn verleihn.
Doch wir wollen uns bestreben,
In dem ganzen Erdenleben
Deiner Liebe wert zu sein.
— Friedrich Roeber
Von allen Vätern auf der Welt,
gibt's keinen der mir so gefälllt
wie mein Vater, wenn er lacht
mich ansieht oder mir die Tür aufmacht.
Auch wenn er aus dem Fenster winkt
und mit mir rodelt, mit mir singt.
Und nachts in Ruhe bei mir sitzt,
wenn's draussen wetterdonnert und arg blitzt.
Ach was wär ich nur ohne dich.
Lieber Vater ich danke dir!
Lieber Vater lass dir sagen,
in neuen wie in alten Tagen,
ist es Brauch das eigen Blut,
dem Ursprung auch mal Gutes tut.
Drum dacht ich mir, die Freud wär dein,
hörest du diese Worte mein.
Seit dem ersten Tag da wachtest du,
brachte dich doch um so manche Ruh.
Und wenn ich auch meistens schlief,
ging auch bei mir mal etwas schief.
Doch fürsorglich warst du da,
in ein liebevolles Gesicht ich sah.
Zeigtest mir die große Welt,
fühlte mich wie ein König, wie ein Held.
Sah im Wald die Feen hausen,
und am Meer die Wellen brausen.
Trolle unter Brücken leben,
sprechend Pflanzen nach der Sonne streben.
Fische in den kleinsten Pfützen
Riesen die vor Regen schützen.
Und blicke ich zurück an Kindertage,
oder bin schwieriger Lage,
so höre was ich still dann sage:
Mein Vater mir als Kind gezeigt,
wie man auf Riesenschultern steigt.
Drum bringt mich nichts aus meiner Ruh,
solange ichs wie mein Vater tu.
Worte einer Frau
Meine Herren...
heut' ist's mir richtig erst bewusst,
dass ihr schon an der Mutterbrust
als Bübchen hattet's schon recht schwer
als Stammeshalter musstet her.
Herangewachsen dann als Knaben
überhäuft mit Männeraufgaben
Auto waschen, reparieren
Erbnachfolge nicht verlieren.
Als junge Burschen könnt ihr dann
überall so richtig ran
gefordert ist nun euer Mut
das ihr die Richt'ge wählen tut.
Und strotzt ihr dann vor Manneskraft
Euch Kind und Kegel auch noch schafft.
Selbst wenn das Tagwerk schon vollbracht
müsst ihr noch ran so manche Nacht.
Dazu verlangt die Mannesnorm
das ihr wahrt der Würde Form
Gefühle, die Euch auch verletzen
nie Tränen Eure Wang' benetzen.
Seid ihr dann ein weiser Greis
macht euch die Alte auch noch heiß
am Herbst des Lebens noch zu nützen
müsst Enkel, Kinder unterstützen.
Heute seid ihr endlich frei
des Mannes Tugend einerlei
doch kehrt ihr morgens dennoch heim
könnt ohne uns ja nimmer sein!
Meine Herren...
heut' ist's mir richtig erst bewusst,
dass ihr schon an der Mutterbrust
als Bübchen hattet's schon recht schwer
als Stammeshalter musstet her.
Herangewachsen dann als Knaben
überhäuft mit Männeraufgaben
Auto waschen, reparieren
Erbnachfolge nicht verlieren.
Als junge Burschen könnt ihr dann
überall so richtig ran
gefordert ist nun euer Mut
das ihr die Richt'ge wählen tut.
Und strotzt ihr dann vor Manneskraft
Euch Kind und Kegel auch noch schafft.
Selbst wenn das Tagwerk schon vollbracht
müsst ihr noch ran so manche Nacht.
Dazu verlangt die Mannesnorm
das ihr wahrt der Würde Form
Gefühle, die Euch auch verletzen
nie Tränen Eure Wang' benetzen.
Seid ihr dann ein weiser Greis
macht euch die Alte auch noch heiß
am Herbst des Lebens noch zu nützen
müsst Enkel, Kinder unterstützen.
Heute seid ihr endlich frei
des Mannes Tugend einerlei
doch kehrt ihr morgens dennoch heim
könnt ohne uns ja nimmer sein!
