Vatertag - Sprüche, Wünsche und Gedichte für den Tag der starken Väter
Lieber Vater lass dir sagen,
in neuen wie in alten Tagen,
ist es Brauch das eigen Blut,
dem Ursprung auch mal Gutes tut.
Drum dacht ich mir, die Freud wär dein,
hörest du diese Worte mein.
Seit dem ersten Tag da wachtest du,
brachte dich doch um so manche Ruh.
Und wenn ich auch meistens schlief,
ging auch bei mir mal etwas schief.
Doch fürsorglich warst du da,
in ein liebevolles Gesicht ich sah.
Zeigtest mir die große Welt,
fühlte mich wie ein König, wie ein Held.
Sah im Wald die Feen hausen,
und am Meer die Wellen brausen.
Trolle unter Brücken leben,
sprechend Pflanzen nach der Sonne streben.
Fische in den kleinsten Pfützen
Riesen die vor Regen schützen.
Und blicke ich zurück an Kindertage,
oder bin schwieriger Lage,
so höre was ich still dann sage:
Mein Vater mir als Kind gezeigt,
wie man auf Riesenschultern steigt.
Drum bringt mich nichts aus meiner Ruh,
solange ichs wie mein Vater tu.
Worte einer Frau
Meine Herren...
heut' ist's mir richtig erst bewusst,
dass ihr schon an der Mutterbrust
als Bübchen hattet's schon recht schwer
als Stammeshalter musstet her.
Herangewachsen dann als Knaben
überhäuft mit Männeraufgaben
Auto waschen, reparieren
Erbnachfolge nicht verlieren.
Als junge Burschen könnt ihr dann
überall so richtig ran
gefordert ist nun euer Mut
das ihr die Richt'ge wählen tut.
Und strotzt ihr dann vor Manneskraft
Euch Kind und Kegel auch noch schafft.
Selbst wenn das Tagwerk schon vollbracht
müsst ihr noch ran so manche Nacht.
Dazu verlangt die Mannesnorm
das ihr wahrt der Würde Form
Gefühle, die Euch auch verletzen
nie Tränen Eure Wang' benetzen.
Seid ihr dann ein weiser Greis
macht euch die Alte auch noch heiß
am Herbst des Lebens noch zu nützen
müsst Enkel, Kinder unterstützen.
Heute seid ihr endlich frei
des Mannes Tugend einerlei
doch kehrt ihr morgens dennoch heim
könnt ohne uns ja nimmer sein!
Meine Herren...
heut' ist's mir richtig erst bewusst,
dass ihr schon an der Mutterbrust
als Bübchen hattet's schon recht schwer
als Stammeshalter musstet her.
Herangewachsen dann als Knaben
überhäuft mit Männeraufgaben
Auto waschen, reparieren
Erbnachfolge nicht verlieren.
Als junge Burschen könnt ihr dann
überall so richtig ran
gefordert ist nun euer Mut
das ihr die Richt'ge wählen tut.
Und strotzt ihr dann vor Manneskraft
Euch Kind und Kegel auch noch schafft.
Selbst wenn das Tagwerk schon vollbracht
müsst ihr noch ran so manche Nacht.
Dazu verlangt die Mannesnorm
das ihr wahrt der Würde Form
Gefühle, die Euch auch verletzen
nie Tränen Eure Wang' benetzen.
Seid ihr dann ein weiser Greis
macht euch die Alte auch noch heiß
am Herbst des Lebens noch zu nützen
müsst Enkel, Kinder unterstützen.
Heute seid ihr endlich frei
des Mannes Tugend einerlei
doch kehrt ihr morgens dennoch heim
könnt ohne uns ja nimmer sein!
